Praxisbeispiel Schlegel: Wie Fertility+ die betriebliche Gesundheitsvorsorge erweitert

Mit einer betrieblichen Krankenversicherung unterstützen viele Unternehmen ihre Mitarbeitenden bereits bei klassischen Gesundheitsleistungen. Ein Bereich wird bislang jedoch kaum berücksichtigt: die reproduktive Gesundheit. Dabei ist der Bedarf groß. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist weltweit etwa jede sechste Person im Laufe ihres Lebens von Unfruchtbarkeit betroffen. Kinderwunschbehandlungen können emotional belastend, organisatorisch aufwendig und mit erheblichen Kosten verbunden sein. Das mittelständische Familienunternehmen Georg Schlegel hat deshalb seine bestehende betriebliche Krankenversicherung gemeinsam mit Onuava um Fertility+ erweitert. Das Praxisbeispiel zeigt, wie Unternehmen ihre Gesundheitsleistungen gezielt ergänzen und Mitarbeitende in einer sensiblen Lebensphase unterstützen können.

Warum Schlegel Fertility+ eingeführt hat

Schlegel bietet seinen Mitarbeitenden bereits eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Krankenversicherung. Mit Fertility+ wurde das Angebot um finanzielle Unterstützung bei Kinderwunschbehandlungen und dem vorsorglichen Einfrieren von Eizellen sowie um medizinische Beratung rund um Frauen- und Männergesundheit ergänzt.

Hinter der Entscheidung steht die Überzeugung, dass persönliche und gesundheitliche Belastungen nicht vor der Unternehmenstür haltmachen. Ein unerfüllter Kinderwunsch kann Betroffene über Monate oder Jahre begleiten. Medizinische Termine müssen mit dem Arbeitsalltag vereinbart werden, zugleich entstehen häufig hohe Eigenkosten und emotionale Belastungen.

Schlegel möchte den Zugang zu medizinischer Unterstützung erleichtern und sieht Fertility+ zugleich als Bestandteil einer modernen Personalpolitik, die Familienfreundlichkeit, Mitarbeiterbindung und Arbeitgeberattraktivität verbindet.

Was die Mitarbeitenden konkret erhalten

Über Fertility+ können Mitarbeitende finanzielle Unterstützung für Inseminationen, IVF- und ICSI-Behandlungen, Medikamente, Kryokonservierung oder Behandlungen mit Spendersamen erhalten. Auch Social Freezing, das vorsorgliche Einfrieren von Eizellen, kann eingeschlossen werden.

Ergänzend erhalten die Mitarbeitenden Zugang zur digitalen Gesundheitsplattform von Onuava. Dort finden sie medizinisch geprüfte Informationen und können persönliche Beratungen mit Fachpersonen sowie Ärztinnen und Ärzten wahrnehmen.

Das Angebot umfasst neben dem Kinderwunsch auch Themen wie Schwangerschaft, Wechseljahre, Vorsorge sowie Frauen- und Männergesundheit. Fachärztliche Beratungstermine können in der Regel innerhalb weniger Tage digital stattfinden.

Damit verbindet Fertility+ finanzielle Absicherung mit medizinischer Orientierung und persönlicher Begleitung.

Vertraulichkeit schafft Vertrauen

Bei Angeboten rund um Kinderwunsch und reproduktive Gesundheit ist der vertrauliche Umgang mit persönlichen Informationen besonders wichtig.

Die Nutzung von Fertility+ und der Onuava Plattform erfolgt unabhängig vom Arbeitgeber. Schlegel erfährt nicht, welche Mitarbeitenden Beratungen wahrnehmen oder Versicherungsleistungen nutzen.

Das schützt die Privatsphäre und entlastet zugleich die Personalabteilung. Sie muss weder medizinische Unterlagen prüfen noch individuelle Entscheidungen treffen oder sensible Einzelfälle begleiten.

Eine sinnvolle Ergänzung bestehender Benefits

Das Beispiel Schlegel zeigt, dass für Fertility+ keine vollständig neue Benefits-Struktur aufgebaut werden muss. Der Baustein kann eine bestehende betriebliche Krankenversicherung gezielt ergänzen.

Während klassische bKV-Angebote häufig Zahnleistungen, Sehhilfen oder allgemeine Gesundheitsbudgets umfassen, erweitert Fertility+ das Spektrum um einen bislang selten abgesicherten Lebensbereich.

Für Unternehmen entsteht so ein Benefit, der Mitarbeitende konkret unterstützt, eine familienfreundliche Unternehmenskultur stärkt und unterschiedliche Lebensentwürfe berücksichtigt. Gleichzeitig schafft er ein sichtbares Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb um Fachkräfte.


Die Einführung aktiv begleiten

Damit ein neuer Gesundheitsbenefit tatsächlich genutzt wird, muss er verständlich und sensibel kommuniziert werden.

Zum Start der Kooperation stellte Onuava das Angebot den Mitarbeitenden von Schlegel in persönlichen Vorträgen vor. Dabei wurden Fertility+, die digitale Plattform und die Beratungsangebote erläutert. Die Mitarbeitenden konnten Fragen stellen und sich unverbindlich informieren.

Gerade bei sensiblen Gesundheitsthemen sind solche Formate wichtig. Vorträge, Webinare und wiederkehrende Kommunikationsimpulse helfen dabei, Vertrauen aufzubauen und Berührungsängste abzubauen.

 

Was andere Unternehmen von Schlegel lernen können

Die Kooperation zwischen Schlegel und Onuava zeigt, dass moderne betriebliche Gesundheitsvorsorge nicht bei klassischen Zusatzleistungen enden muss.

Entscheidend ist, Benefits danach auszuwählen, welchen konkreten Mehrwert sie für die Mitarbeitenden schaffen. Mit Fertility+ schließt Schlegel eine Versorgungslücke und bietet zugleich eine Lösung, die vertraulich, klar strukturiert und mit bestehenden bKV-Angeboten kombinierbar ist.

So wird aus einem zusätzlichen Versicherungsbaustein ein glaubwürdiger Ausdruck von Fürsorge und moderner Familienfreundlichkeit.

Weiter lesen

Ähnliche Blog Artikel

Praxisbeispiel Schlegel: Wie Fertility+ die betriebliche Gesundheitsvorsorge erweitert

Mit einer betrieblichen Krankenversicherung unterstützen viele Unternehmen ihre Mitarbeitenden bereits bei klassischen Gesundheitsleistungen. Ein Bereich wird bislang jedoch kaum berücksichtigt: die reproduktive Gesundheit.

Dabei ist der Bedarf groß. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist weltweit etwa jede sechste Person im Laufe ihres Lebens von Unfruchtbarkeit betroffen. Kinderwunschbehandlungen können emotional belastend, organisatorisch aufwendig und mit erheblichen Kosten verbunden sein.

Das mittelständische Familienunternehmen Georg Schlegel hat deshalb seine bestehende betriebliche Krankenversicherung gemeinsam mit Onuava um Fertility+ erweitert. Das Praxisbeispiel zeigt, wie Unternehmen ihre Gesundheitsleistungen gezielt ergänzen und Mitarbeitende in einer sensiblen Lebensphase unterstützen können.

Fruchtbarkeit verstehen: Warum ein Hormoncheck bei Kinderwunsch sinnvoll sein kann

Viele Menschen beginnen erst dann, sich intensiver mit ihrer Fruchtbarkeit zu beschäftigen, wenn der Kinderwunsch konkreter wird oder eine Schwangerschaft länger auf sich warten lässt. Dabei können bestimmte Hormonwerte schon früh wichtige Hinweise darauf geben, wie der Zyklus funktioniert und wie die Eierstockfunktion eingeschätzt werden kann.

Menopause verstehen: Warum ein Hormoncheck sinnvoll sein kann

Viele Frauen erleben rund um die Wechseljahre körperliche und emotionale Veränderungen, die sich schleichend entwickeln können. Schlafprobleme, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Zyklusveränderungen oder Konzentrationsprobleme werden im Alltag oft lange ausgehalten oder nicht direkt mit hormonellen Veränderungen in Verbindung gebracht.

Kennst du schon unseren Newsletter?

Für unseren Newsletter anmelden und regelmäßig interessante und aktuelle Neuigkeiten rund um Fertility & Family Building Benefits und unser Angebot erhalten.

Mehr über Onuava erfahren?

Einfach Kontaktformular ausfüllen und wir melden uns umgehend, beantworten alle Fragen und besprechen gemeinsam die nächsten Schritte.